Shiatsu ist eine eigenständige, in sich geschlossene
Form der manuellen, ganzheitlichen Körperarbeit.
Die Wurzel von Shiatsu liegt in fernöstlichen Heilweisen, deren
Grundgedanke eine allen Lebewesen innewohnende dynamische Lebensenergie
ist, die im Körper auf unterschiedlichen Wegen zirkuliert.
Gesundheit und Wohlbefinden eines Menschen in seiner Körper-Seele-Geist-Einheit
zeigen sich im gleichmäßigen Fließen und in der
ausgeglichenen Verteilung der Energie in den Meridianen, Organen
und im gesamten Organismus. Diese Energie wird im Japanischen
„Ki“, im Chinesischen Chi (Qi) genannt.


Fernöstliche Philosophie und traditionelles
medizinisches Erfahrungswissen trafen in Japan Anfang des
20. Jahrhunderts auf Theorien und Techniken westlichen
Ursprungs, wie beispielsweise Physiotherapie, Osteopathie,
Massage und Psychologie. Aus dieser Begegnung entstand Shiatsu als
vollkommen eigenständige Behandlungsform. Shiatsu ist daher
in seinem Wesen vom taoistischen Weltverständnis, von den Grundprinzipien
der Traditionellen Chinesischen Medizin und auch von westlichen
Gesundheitskonzepten, die sich an einer ganzheitlichen Betrachtung
des Menschen orientieren, beeinflusst.
Shiatsu ist im Fluss und wird ständig weiter entwickelt. Bis
heute haben sich unterschiedliche Stile entwickelt, Shiatsu lässt
sich jedoch nicht auf feststehende Regeln oder Techniken festlegen.
Wichtigste Grundlage ist stets, jede Behandlung optimal
an die Bedürfnisse des Klienten / der Klientin anzupassen.
Größtmögliche Achtsamkeit, Aufmerksamkeit
und Wertschätzung dem Empfangenden wie auch sich selbst
gegenüber sind wesentliche Merkmale der Shiatsu-Arbeit.
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von shiatsu